Bassist Oskar Rózsa ist kein gewöhnlicher Jazzer, sondern trachtet nach neuen Wegen und unerhörter Musik. Diese gesammelten Aufnahmen entstanden, als er seinen Mitmusikern nur vage Bilder gab, um ihre spirituelle Authentizität herauszukitzeln, wie er meint. Dröhnend, mit miauenden Bläsern, stolperndem Klavier und glucksendem Bass beginnen einige der Parts, etwa „II“ und „VI“, doch letzteres entpuppt sich als bildhafte Soundscape, die an einen Film Noir denken lässt. Davor wirkt das schamanische „I“ sinnigerweise wie ein ausschweifendes ...
Weiterlesen ...