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Dea Matrona: Hate That I Care (Review)

Artist:

Dea Matrona

Dea Matrona: Hate That I Care
Album:

Hate That I Care

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Indie Pop / Rock

Label: AWAL Recordings
Spieldauer: 36:45
Erschienen: 05.06.2026
Website: [Link]

Das irische Rock-Duo DEA MATRONA verbindet auf ihrem zweiten Longplayer „Hate That I Care“ eingängigen Pop mit einer feinen Dosis Rock. Und so steckt bereits der titelgebende Opener „I Hate That I Care“ den Rahmen für die folgenden 35 Minuten ab: zweistimmige, unmittelbar ins Ohr gehende Gesangsmelodien treffen auf einen angenehm unbeschwerten Sound, der ebenso eingängig wie einnehmend daherkommt.



Insgesamt bleiben die rockigen Akzente wohldosiert und treten – wie etwa in „Wait“ – vor allem dann in Erscheinung, wenn die Gitarren den Songs zusätzlichen (Nach-)Druck verleihen. Häufig ist es jedoch der Bass, der den Ton angibt und den Stücken ihren charakteristischen Drive verleiht. So entfaltet „Summer Rain“ eine soulige Leichtigkeit aus den Boxen, während „My Own Party“ unbeschwerte Sommerstimmung transportiert. Mit „Magic Spell“ halten schließlich folkig eingefärbte Indie-Rock-Vibes Einzug, wobei die Stimmen von Orláith Forsythe und Mollie McGinn erneut eindrucksvoll ineinandergreifen und dem Song zusätzlichen Charme verleihen.



Für zusätzliche Dynamik sorgt der konsequente Wechsel an den Leadvocals, der die Songs durchgehend lebendig hält. Schnell wird nachvollziehbar, warum die beiden Multiinstrumentalistinnen nach einem Gesangswettbewerb musikalisch zueinander gefunden haben: Ihre Stimmen harmonieren nahezu nahtlos und verschmelzen zu einer homogenen Einheit.
Doch nicht nur gesanglich agieren Orláith Forsythe und Mollie McGinn auf Augenhöhe. Auch der Wechsel an den Saiten-Instrumenten (aka Bass und Gitarre) prägt den Charakter der Band und verleiht ihrem Sound eine eigene Handschrift, die sich nicht zuletzt auch live in abwechslungsreichen und dynamischen Momenten niederschlägt.



FAZIT: DEA MATRONA gelingt mit „Hate That I Care“ der Spagat zwischen eingängigem Pop und unbeschwerter Rockmusik. Dank starker Gesangsharmonien, abwechslungsreicher Arrangements und einer spürbaren Leichtigkeit vergeht die gute halbe Stunde wie im Flug. Ein sympathisches Album, das weniger auf große Überraschungen als auf durchweg überzeugende Songs setzt.

Marco Rauland (Info) (Review 30x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Hate That I Care
  • My Own Party
  • A Rebel Song
  • Aisling
  • John Doe
  • Wait
  • Magic Spell
  • Summer Rain
  • Siren Song
  • Told U I’m Strange

Besetzung:

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