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The Mugshots: Gloomy, Erie And Weird (Review)
| Artist: | The Mugshots |
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| Album: | Gloomy, Erie And Weird |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Dark Rock, Horror Punk |
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| Label: | My Kingdom Music | |
| Spieldauer: | 38:10 | |
| Erschienen: | 07.04.2026 | |
| Website: | [Link] |
Mit „Gloomy, Erie And Weird“ laden THE MUGSHOTS zu einer theatralischen Dunkel-Rock-Reise ein, die hier und da wie ein Theaterstück anmutet, ohne allzu überzogen zu sein. Mit Gästen wie u.a. Sakis Tolis (ROTTING CHRIST/SAKIS TOLIS) oder auch dem ehemaligen THE ADVERTS-Bassisten Gaye Advert gestaltet sich die Liste der Beteiligten durchaus vielfältig. Umso schöner ist es, dass das Album kaum den Charakter einer lieblosen Zusammenstellung künstlerischer Egos hat.
Stattdessen gefällt „Gloomy, Erie And Weird“ durch eine konsistente Stimmung, die von theatralischem Gothic Rock, über klassische Horror-Punk-Vibes bis hin zu jener theatralischen Selbstinszenierung, die beispielsweise GHOST in Perfektion betreiben, eine breite Palette an Nuancen abdeckt.
Die Vielzahl der beteiligten Gastmusiker sorgt außerdem für eine gewisse Unvorhersehbarkeit in den Stücken. Denn auch wenn der Hörer manchen Namen auf der Gästeliste dieses Albums kennt, ist der Kontext des Horror Punk für Musiker wie z.B. Andy LaRocque (u.a. KING DIAMOND) eher ungewohnt.
Das sorgt (nicht nur beim Erstkontakt) für einen interessanten Reiz, der „Gloomy, Erie And Weird“ in seiner Gesamtheit auszeichnet. Dass dabei die Punk-Wurzeln immer wieder in den Hintergrund rücken und in Stücken wie „Acid Mantra“ beispielsweise verspielten Synthesizern weichen müssen, ist kaum ein Nachteil.
Denn erstens, wollen THE MUGSHOTS keine klassischen Horror-Punks sein und zweites sorgen die diversen Farbtupfer, die jeder einzelne Song in dieses Album einbringt, dafür, dass die Spannung anhält, ohne dass der Hörer zu früh Gefahr läuft, den Faden zu verlieren.
Dass nicht jedes Stück sofort zündet, bzw. nicht jeder Refrain das Langzeitgedächtnis belagert, verkommt weniger zum Nachteil als gedacht. Denn „Gloomy, Erie And Weird“ lebt in erster Linie von seiner Stimmung und dem Reiz ein Zusammenschluss von Musikern zu sein, die sich, abseits ihres Stammmetiers ausprobieren wollen und dürfen.
FAZIT: THE MUGSHOTS laden mit „Gloomy, Erie And Weird“ zu einem dezent bizarren Gruselschauspiel, das Eingängigkeit in der Verpackung verkappten Horror Punks andeutet, dann aber doch eher in gefälligen Dark Rock mit reichlich theatralischer Stimmung abbiegt, ohne dabei (zu) überzogen zu wirken.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Cold Inside
- The Nameless (feat. Andy LaRocque, Sakis Tolis, Jim Mutilator)
- The Empty Park (feat. Trevor Sadist, Fredrik Norrman)
- Nuclear Memento (feat. Angela Busato)
- Inter Ludus (An Embalmer's Lullaby Part III) (feat. Mario “The Black” Di Donato, Tommy Talamanca)
- Flow, My Tears (feat. Gaye Advert)
- Have You Seen It Before?
- Acid Mantra
- It's My Time (feat. Enrico Ruggeri & Decibel)
- Stalking Theme
- Bass - Matt M, Eye Van, Jim Mutilator
- Gesang - Mickey E. Vil, Mario Di Donato, Sakis Tolis, Trevor Sadist, Leda Stella, Gaye Advert, Enrico Ruggeri
- Gitarre - Priest, Mario Di Donato, Henry Lee, Andy LaRocque, Fredrik Norrman, Fulvio Muzio
- Keys - Mickey E. Vil, Erik Stayn, Angela Busato, Tommy Talamanca, Flavio Carlotti, Silvio Capeccia
- Schlagzeug - Helgast, Gyorg II, Henry Lee
- Sonstige - Cristiano Mondini (Theremin)
- Gloomy, Erie And Weird (2026) - 10/15 Punkten
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