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Smokemasters: In The Temple (Review)
| Artist: | Smokemasters |
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| Album: | In The Temple |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Psychedelic Rock |
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| Label: | Tonzonen Records | |
| Spieldauer: | 43:05 | |
| Erschienen: | 19.06.2026 | |
| Website: | [Link] |
Lust auf einen launigen Trip ins LSD-geschwängerte Flower-Power-Universum der 60er? Dann ist „In The Temple“ von SMOKEMASTER die passende Zeitmaschine. Beim Hören beginnen die Farben zu flirren, psychedelische Mosaike kreisen vor dem inneren Auge – und plötzlich scheint selbst der trübe Alltag bunter.
Ob leicht halluzinogen („The Other One“), bekifft („Sound From The Ether“) oder auf einem selig-schrägen Pilztrip mit den BEATLES („Do It Again“): Wer nach diesem Album nicht breit grinsend in andere Sphären entschwebt, dem ist auch nicht zu helfen. Die Orgel wabert durch flirrend-schwebende Klanglandschaften, die Gitarren setzen schillernde Akzente, während die Drums den Groove stoisch-schleppend vorantreiben. Darüber legen sich verträumte Stimmen, großzügig in Hall getaucht – und schon steht sie, diese psychedelische Rezeptur, die genüsslich inhaliert werden will.
Und bevor wir endgültig im Vollrausch davonschweben, setzt der Titeltrack „In The Temple“ noch eine feine BEATLES-Gitarren-Reminiszenz obendrauf, während „Peace Of Mind“ mit Vocals im Geiste von ALAN PARSONS PROJECT aufwartet.
Als klanglicher Klebstoff fungiert dabei die unermüdlich wabernde Orgel, die von aufragenden Sound-Burgen immer wieder in theatralische Höhen gehoben wird. Mehr Trip geht kaum.
Erst mit der akustischen Schlussnummer „Citrus Leave“ und ihren mehrstimmigen Gesangsharmonien werden wir sanft aus dem psychedelischen Nebel zurück in die Realität geleitet.
Fazit: SMOKEMASTER drehen die Uhr zurück und baden genüsslich im Psychedelic-Sound der 60er. Viel Orgel, viel Hall, klare Referenzen – und vor allem jede Menge Atmosphäre. „In The Temple“ ist weniger Wagnis als vielmehr eine stringent umgesetzte Klangvision, die Genre-Freunde treffsicher abholt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- No Other One
- Sounds From The Ether
- Do It Again
- Down In The Salt Mines
- In The Temple
- Under The Sun
- Peace of Mind
- Electromagnetic
- Citrus Leaves
- Bass - Tobias „Tobmaster“ Schmidt
- Gesang - Jerome „Jay“ Holz, Jack McAfee, Lukas Bönschen, Emily Manera, Tobias Tack
- Gitarre - Jerome „Jay“ Holz, Jack McAfee
- Keys - Tobias Tack
- Schlagzeug - Lukas Bönschen
- Sonstige - Jerome „Jay“ Holz (Querflöte, Sitar, Schraubendereher)
- In The Temple (2026) - 12/15 Punkten
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