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Norilsk: Gigantes Mortui (Review)

Artist:

Norilsk

Norilsk: Gigantes Mortui
Album:

Gigantes Mortui

Medium: CD/MC/Download
Stil:

Doom- und Death-Metal

Label: Hypnotic Dirge Records
Spieldauer: 38:53
Erschienen: 07.11.2025
Website: [Link]

Mit „Gigantes Mortui“ beschenken NORILSK sich selbst und ihre Fans mit einer Jubiläumsscheibe, die sie live im Studio eingespielt haben. Das zehnjährige Bandjubiläum will schließlich gefeiert werden.
Die Atmosphäre der Songs wirkt dabei angenehm rau und entsprechend dem Totenkopffelsen auf dem Frontcover auch ein Stück weit kantig und ungeschliffen.


Das kommt der Musik dahingehend zugute, als dass der Sound deutlich kraftvoller tönt als z.B. auf „Antipole“ und sich dabei sowohl in musikalische Abgründe vorwagt (ganz groß: Das Final-Epos „No Sacred Ground“), als auch elegische Instrumentalreisen antritt. In diesem Zusammenhang überzeugt besonders „Potsdam Glo“. Eine introspektive Düsternis macht sich in den beinahe Funeral-Doom atmenden Passagen breit, ehe sich unerwartete Crescendi ihren Platz schaffen und z.B. im Gesangsbereich mit theatralischen Klarstimmen für die nötigen Farbtupfer sorgen.


Überhaupt schaffen es NORILSK, den Hörer zügig in eine abgründige und spannungsgeladene Atmosphäre zwischen Dunkelheit und brodelnder Emotionalität hineinzuziehen. Dabei sorgen vielfach die verspielten Gitarrenmelodien in (fast) allen Stücken für Unvorhersehbarkeit und bringen gleichzeitig die nötigen Farbtupfer in die Musik mit ein, die verhindern, dass „Gigantes Mortui“ vollends in Tristesse versackt.


FAZIT: Als bandeigenes Zwischenfazit bietet „Gigantes Mortui“ eine spannende Übersicht über das musikalische Schaffen von NORILSK. Gleichzeitig beweisen die Kanadier mit diesem Jubiläumsalbum dass sie im Bereich des dunklen Doom Metal mit Seitenblick gen Death Metal Spannung und Stimmung im Auge behalten. Dabei haftet der musikalischen Düsternis stets etwas Graziles an, wodurch das Endergebnis zwar bekannte Genrezutaten bietet, aber dennoch frisch klingt und bisweilen mit unerwarteter Emotionalität glänzt.

Dominik Maier (Info) (Review 34x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Beyond The Horizon
  • Potsdam Glo
  • Ghosts Of Loss
  • Le puits De L’oubli
  • La liberté aux Ailes Brisées
  • No Sacred Ground

Besetzung:

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