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Teksuo: The Glow Before I Go (Review)
| Artist: | Teksuo |
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| Album: | The Glow Before I Go |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Metalcore |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 43:28 | |
| Erschienen: | 13.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
TEKSUO aus dem spanischen Asturias wollen mit „The Glow Before I Go“ ein Stück vom Metalcore-Kuchen abhaben und setzen dabei auf Altbewährtes. Soll heißen: Melodie und Härte gehen Hand in Hand und Geschrei und Klargesang begegnen sich auf Augenhöhe.
So weit, so generisch.
Ein Vorteil der Band ist, dass sie was von Spannungsbögen versteht und neben brachialen Riffs auch mal sanfte Klaviertöne oder dergleichen in ihren Songs zulässt, wodurch Stücke wie „Sailing to the Unknown“ durchaus bekömmlich ins Ohr gehen.
Zu wuchtigen Breakdowns gesellen sich an anderer Stelle verkappte Elektronik („Sanctify My Ache“), während Stücke wie „Where the Noise Can’t Reach“ in aalglattem Soundgewand in Richtung Radio-Pop-Rock schielen.
Angesichts der Stimmqualitäten des Frontmanns liegt dieser Schritt nahe, denn die Klarstimme hat Kraft, ohne weinerlich zu klingen und vermittelt dennoch eine angenehme Wärme.
„De pierda“ fischt als Teilweise-Klavierballade zwar doch ein wenig zu tief in Kitsch-Gefilden, aber immerhin drückt „Shadows Die Twice“ im Anschluss wieder härter auf die Tube. Dank der elektronischen Elemente (die sich auch im wesentlich brachialeren „Erased by Mistake“ wiederfinden) vermittelt die Musik Hektik und Leichtigkeit zugleich, was den Kontrast zwischen Gebrüll und Klargesang zusätzlich unterstützt.
„Dogma“, „Let (Me) Go“ und „Nothing Stays“ führen diesen Pfad fort, habe mal mehr, mal weniger gefällige Melodien und den ein- oder anderen Breakdown zu bieten, vermitteln aber kaum neue Akzente. Womit das…
FAZIT: …schon vorweggenommen wäre. TEKSUOs „The Glow Before I Go“ bietet solide Metalcore-Standardware. Die Spanier haben ohne Zweifel ein Händchen für Melodien und Harmonien, bedienen sich aber allzu gerne typischen Genremustern, die artverwandte Bands schon x-mal vorgekaut haben. Schlecht ist das Album nicht, aber zu den Größen des Genres ist der Abstand dennoch deutlich mehr als nur eine Nasenlänge.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Thirst for Tears
- All You Wanted
- Sailing to the Unknown
- Sanctify My Ache
- Monochrome
- Where the Noise Can't Reach
- De piedra
- Shadows Die Twice
- Erased by Mistake
- Dogma
- Let (Me) Go
- Nothing Stays
- The Glow Before I Go (2026) - 6/15 Punkten
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