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Nasty Insects: Bite 'til they Bleed (Review)
| Artist: | Nasty Insects |
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| Album: | Bite 'til they Bleed |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Industrial Thrash Metal |
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| Label: | Grindhead Records | |
| Spieldauer: | 27:22 | |
| Erschienen: | 17.09.2026 | |
| Website: | [Link] |
Mit „Bite 'til they Bleed“ legen die Australier NASTY INSECTS ihr Debütalbum vor. Dass sich sowohl im Bandnamen, als auch auf dem Albumcover allerlei Bezüge zu Spinnengetier und anderen Insekten findet, passt dabei natürlich zur Herkunft der Band, macht sich aber auch im Kontext der musikalischen Verquickung von Industrial- und Thrash-Metal gut.
Thematisch dreht sich das Album um Angstzustände, Paranoia und Depressionen, wozu der angespannte Charakter der Musik natürlich passt. Gleichzeitig entwickelt sich aus der Kombination der Texte, des, bisweilen detailreich gezeichneten Artworks und den von spacigen Synthesizern durchsetzten Grooves von Stücken wie „Trauma Dreams“ ein eigenwillig verstörender Charakter, der Assoziationen mit Psycho-Horrorfilmen zulässt.
Glücklicherweise fallen die einzelnen Kompositionen nicht allzu komplex aus. Dadurch vermeidet es die Band ihr Potenzial für emotionalen Stress, das in galligen Kompositionen wie „Not My Rat“ [Die schrägen Synthesizer erzeugen ein (w)irres Gefühl der Enge, das von den hysterischen Brülleinlagen der beiden Sänger aufgegriffen und bis zum Schluss immer weiter gesteigert wird.] auszumachen ist, in akustischer Überforderung versanden zu lassen.
Das Stresspotenzial der Musik nimmt stetig zu. Im Finale „Adidas“ (ein Akronym für „All Day I Dream About Suicide“) trifft gar eine schräge Violine auf wirre Electro-Sounds, die sich mit dem aggressiv-stressigen Geschrei der beiden Frontmänner um den ersten Platz bei einem Unbehagen-Wettbewerb balgt, aber diese Herangehensweise passt zum Ansatz der Band, das Thema insektiziden Horror auf entsprechende Musik zu übertragen.
Dass sich die Texte u.a. um psychische Probleme, Wahnvorstellungen und eine verzerrte, bzw. verfremdete Wahrnehmung der Realität drehen, passt ebenso gut zum übergeordneten Thema des Insekten-Horrors, wie die musikalische Thrash-Metal/Industrial-Achterbahnfahrt einen adäquaten Soundtrack dazu abgibt.
FAZIT: NASTY INSECTS fusionieren auf ihrem Debütalbum „Bite 'til they Bleed“ Thrash Metal alter Schule und kühle Industrial-Sounds zu einem angespannten Soundmix, der die auch visuell dargestellten Themen des Insekten-Horrors sowie die textliche Auseinandersetzung mit Angstzuständen und menschlichen Zwängen adäquat in Musik verpackt. Der Sound klingt organisch und bringt ein gewisses Retro-Gefühl mit sich, das an den Thrash Metal der Achtziger gemahnt, ohne eine offensichtliche Nostalgie-Veranstaltung zu sein.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Now Eat
- I'm Sick
- Depressed
- Trauma Dreams
- Dead Soul
- Not My Rat
- Admit It
- Adidas
- Bass - Riley Jackson
- Gesang - Blake Bartlett, Declan O’Driscoll
- Gitarre - Declan O‘Driscoll
- Schlagzeug - Mitch Fanning
- Bite 'til they Bleed (2026) - 10/15 Punkten
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