Partner
Services
Statistiken
Wir
Minotaurus: Memories in the Haze (Review)
| Artist: | Minotaurus |
|
| Album: | Memories in the Haze |
|
| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Folk- und Heavy-Metal |
|
| Label: | NRT Records | |
| Spieldauer: | 53:44 | |
| Erschienen: | 27.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Aschaffenburgs MINOTAURUS singen, wie sollte es anders sein, von allerlei Sagengedöns, sind sich aber auch nicht zu scheu, ein Gedicht von Schiller zu vertonen („Der Jüngling Am Bache“). Angesichts des Cover-Artworks, des Bandnamens und der musikalischen Ausrichtung dürften hier MANOWAR mehr als einmal Pate für die Idee zur Band gestanden haben.
Allerdings werkeln Oliver Klump und Co. weniger größenwahnsinnig ihr Genre betreffend (ein „Kings of Metal“-Zitat bleibt in der Mottenkiste), aber doch selbstbewusst genug, um sich eine eigene Heldensage zuzusprechen („Heroes“).
Musikalisch ist das alles nicht schlecht gemacht, die Musiker können zweifellos spielen (wie u.a. das ein- oder andere feine Gitarrensolo unterstreicht) und auch stimmlich sind Oliver Klump, Clarissa Hobeck und Oliver Hauner nicht schlecht aufgestellt.
Aber entgegen wirklich mitreißendem Fantasy- und Sagenpathos, wie ihn z.B. Bands der Marke BLIND GUARDIAN (oder auch ALMANAC mit ihren ersten beiden Alben) in der Vergangenheit vertont haben, dümpeln die Kompositionen (trotz passabler Produktion) verstärkt im unscheinbaren Mittelfeld umher.
Wirklich mitreißende bzw. griffige Ohrwürmer sind Mangelware, obwohl ein gewisses Niveau nicht unterschritten wird und zuvorderst Clarissa Hobeck durch ihre Stimme aufhorchen lässt. Dennoch zünden die Songs über weite Strecken eher zögerlich und dümpeln zu großen Teilen unscheinbar vor sich hin.
Dabei wird ein gewisses Niveau weder über- noch unterschritten, womit sich MINOTAURUS mit „Memories in the Haze“ im Mittelfeld ihres Genres bewegen und ein Album zum lockeren Nebenbeihören im Gepäck haben.
FAZIT: „Memories in the Haze“ ist sicher kein Totalausfall, denn MINOTAURUS inszenieren sich passabel als Heavy-Metal-Barden, mit Hang zu Sagen- und Heldenpathos. Dennoch dümpeln die Songs in großen Teilen eher unscheinbar vor sich hin, sodass am Ende nichts hängen bleiben will. Als Gute-Nacht-Geschichten-Soundtrack hat das Album aber vielleicht seine Qualitäten.
PS: Auch wenn MINOTAURUS mit ihrem aktuellen Album diesmal bei uns nicht ganz so gut wegkommen, so sind wir ihnen sehr dankbar, dass die Band im Rahmen einer Verlosung bei uns zwei „Memories in the Haze“-Alben, die von den Musikern signiert wurden, zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür! Die Verlosung startet heute, am Montag, über unsere Startseite und endet am kommenden Sonntag. Viel Erfolg allen hier neugierig gewordenen Lesern und MINOTAURUS-Freunden wünscht eure Musikreviews.de!
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Master Of The Universe
- Memories In The Haze
- Coming Home
- Der Jüngling Am Bache
- D.R.I.P
- Heroes
- Lonely Prisoner
- Proud Kings Of Avalon
- Sehnsucht
- Tears Of A Hero (2024 Version)
- Goodbye
- Bass - Anton Antonov
- Gesang - Oliver Klump, Clarissa Hobeck, Oliver Hauner
- Gitarre - Oliver Hauner, Jan Masuhr
- Schlagzeug - Steffen Wiesel
- The Call (2013) - 8/15 Punkten
- Insolubilis (2017) - 8/15 Punkten
- Memories in the Haze (2025) - 6/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
