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Deliverance: The Voyager Golden Banquet (Review)
| Artist: | Deliverance |
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| Album: | The Voyager Golden Banquet |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Psychedelic Black Doom Sludge |
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| Label: | Les Acteurs de L’Ombre Productions | |
| Spieldauer: | 42:58 | |
| Erschienen: | 22.05.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die Franzosen-Weirdos DELIVERANCE liefern mit „The Voyager Golden Banquet“ bereits ihre vierte interstellare Musikreise. Dabei musiziert der Vierer weniger nach dem Vorbild klassischer musikalischer Stimmungsmuster, sondern vermengt diverse Einflüsse aus so unterschiedlichen Bereichen wie Psychedelic Rock, Black Metal, aber auch Doom Metal und sogar Electro zu einem vielschichtigen Sound-Drama, das dank des Artworks eine zusätzliche astrale Komponente verpasst bekommt, die sich sehr gut auf die Musik übertragen lässt.
In vielen Stücken treffen die genannten Genres mit Wucht aufeinander. Meditative, fast schwerelose Gitarren fließen über massive Drums, während die Black-Metal-Texturen zu atmosphärischen Keyboards Tempo machen (nachzuhören u.a. im zweiteiligen „The Banquet“).
Zugleich steckt in Stücken wie „Hellisual“ eine meditative Kraft, eine sich stetig wiederholende Sludge-Komponente, die von sphärischen Keyboards aufgebrochen wird, während der Gesang Züge einer verzweifelten Predigt hat.
Wesentlich trippiger geht’s dann in „Chasing The Dragon“ zur Sache und „Headspace Collapse“ hat den Kopf endgültig in den Sternen. Space-Rock-Synthies treffen auf eine krautige Atmosphäre, die erst nach und nach Raum für den bedrückenden Dunkel-Sludge macht, der noch zu Beginn des Albums vorherrschend war.
„Ground Zero“ entwickelt sich von beklemmender Ruhe zu einem Sludge-Riffberg, dessen Stimmung immer wieder ein Stück weit in sich zusammenfällt, nur um sich dann von neuem aufzuschichten. Damit führt das Stück auf den eingangs erwähnten, finalen Zweiteiler hin, mit dem DELIVERANCE sämtliche Klangqualitäten dieses Albums zusammenfassen.
FAZIT: DELIVERANCE machen es dem Hörer zu keiner Zeit einfach. „The Voyager Golden Banquet“ präsentiert sich sperrig, unbequem und fordert den Hörer heraus. Etwaige Erwartungen an ‚typische Szene-Trademarks‘ werden völlig ignoriert. Vielfach lebt die Musik auch von der Stimmung, die sich zwischen den Songs ergibt, sodass sich die Franzosen in bester Gesellschaft von Bands wie ORANSSI PAZUZU oder AMENRA befinden.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Hellisual
- Chasing The Dragon
- Headspace Collapse
- Turn On, Tune In, Drop Out
- As Above, So Below
- Ground Zero
- The Banquet – Part 1
- The Banquet – Part 2
- Bass - Sacha Février
- Gesang - Pierre Duneau, Etienne Sarthou
- Gitarre - Etienne Sarthou
- Keys - Pierre Duneau
- Schlagzeug - Viken Poulain
- Chrst (2017) - 12/15 Punkten
- The Voyager Golden Banquet (2026) - 12/15 Punkten
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