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Nine Below Zero: On Stage In Concert - Live in Gifhorn (Review)
Artist: | Nine Below Zero |
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Album: | On Stage In Concert - Live in Gifhorn |
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Medium: | Do-CD | |
Stil: | Blues Rock |
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Label: | Sireena Records / On Stage | |
Spieldauer: | 98:06 | |
Erschienen: | 02.09.2016 | |
Website: | [Link] |
Wenn im KultBahnhof von Gifhorn eine Kult-Blues-Band aus London auftritt, dann passt einfach alles zusammen!
Hinter NINE BELOW ZERO vereinen sich 40 Jahre gelebter Blues. Und wie jung der Blues selbst (ur)alte Musikhasen hält, das kann man überdeutlich auf diesem silbernen Musik-Doppeldecker im fetten Digipak hören, der aus Anlass des Abschlusskonzertes ihrer „A to Z Tour“ 2015 entstand. Zugleich beeindruckt natürlich von vornherein die Vergangenheit der Londoner Blueser, die auf gemeinsame Konzert mit THE WHO oder DR. FEELGOOD genauso zurückblicken können wie auf eigene Song-Klassiker, als da wären „Homework“, „Keep On Knockin‘“ oder „Ridin‘ On The L & N“, von denen allerdings nur der letztgenannte Titel auch auf der Bühne des Gifhorner KultBahnhofs erklang. Andere Band-Klassiker wie „Tore Down“ und „Pack, Fair & Square“ erklingen aber in ihrer ganzen ungebremsten Live-Schönheit. Dabei bläst einen der Bluesrock, auf dem neben den Gitarren sowie deren unzählige Soli auch die Mundharmonika eine riesige Rolle spielt, regelrecht weg. Schon das CANNED HEAT-Cover von „On The Road Again“ am Ende der ersten CD, bei dem Musiker und Publikum sich in gemeinsamen Sangesfreuden austoben, zeigt, wie sehr der NINE BELOW ZERO-Funke während dieses Abschlusskonzerts überspringt.
Der Funke jedenfalls entfacht nach und nach im Verlaufe des Konzerts einen immer größeren Blues-Flächenbrand, der seinen Höhepunkt mit „It‘s Never Too Late“ erreicht, bei dem die Musiker vorgestellt werden und allesamt ein ausgiebiges Solo hinlegen. Sogar auf den Schwingen von FLEETWOOD MACs bzw. PETER GREENs „Albatros“ erheben sich NINE BELOW ZERO, bis sie sich im gebrochenen Deutsch von ihrem euphorischen Publikum verabschieden, das mit ihren Zugabe-Rufen noch vier weitere Songs, inklusive ihres Rock‘N‘Blues-Klassikers „Pack, Fair & Square“ sowie das abgefahrene „Wooly Bully“ von SAM THE SHAM & THE PHARAOHS, hervorkitzeln kann.
FAZIT: So schön es sich im Digipak dieses Albums liest, so wahr ist es auch: „Dass NINE BELOW ZERO bis heute immer noch mit Virtuosität, großartigen Songs und vor allem riesiger Spielfreude zu begeistern wissen, beweisen sie auf dieser CD!“
Licht aus, Ohren auf, Augen zu, CD an und schon fühlt man, was da an Live-Blues auf der Bühne der KulturBahnhofs in Gifhorn abging.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- CD 1 (42:37):
- Mechanic Man
- I‘m So Alone
- Rockin‘ Robin
- Hard Going Up (Twice As Hard Going Down)
- I Can‘t Quit You Baby
- Don‘t Point Your Finger At The Guitarman
- Johnny Weekend
- Down In The Dirt
- On The Road Again
- CD 2 (55:29):
- Tore Down
- Can‘t Do My Homework Anymore
- I‘ve Got My Mojo Working
- Stormy Monday
- Riding On The L & N
- It‘s Never Too Late
- Why Don‘t You Try Me Tonight
- Albatros (Excerpt)
- Pack, Fair & Square
- Wooly Bully
- 20 Yards Behind
- A Little Understanding
- Bass - Benjamin Willis
- Gesang - Dennis Greaves, Mark Feltham
- Gitarre - Dennis Greaves
- Schlagzeug - Mckey Burkey
- Sonstige - Mark Feltham (Mundharmonika)
Interviews:
-
keine Interviews