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Beans: Less Louder (Review)
| Artist: | Beans |
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| Album: | Less Louder |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Psychedelic Pop, Surf-Rock, Doo-Wop |
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| Label: | Fuzz Club Records | |
| Spieldauer: | 36:36 | |
| Erschienen: | 11.09.2026 | |
| Website: | [Link] |
BEANS waren bislang nicht für Zurückhaltung bekannt. Auf „Less Louder“ nimmt die Band aus Australien den Druck jedoch titelgerecht deutlich heraus. Das vierte Album bildet den entspannten Gegenpol zu „Boots N Cats“. Wie schon sein Vorgänger entstand es während des Lockdowns im Garagenstudio von Frontmann Matt Blach, der sonst als Schlagzeuger bei THE MURLOCS unterwegs ist.
An die Stelle des druckvollen Garage-Psych treten luftige Melodien, verhallte Gitarren, Akustikgitarre, Piano und Psychedelic Pop, Surf und Doo-Wop bilden den stilistischen Rahmen. Die Songs „Resister“ und „My Room“ eröffnen das Album mit eingängigen Melodien und gedämpfter Atmosphäre. „Remember“ und „Calm“ halten das Tempo moderat, bewahren sich dabei aber genug Kontur, um nicht in bloße Hintergrundmusik abzugleiten. „Corny Love“ verzückt mit seinem 60er-Jahre-Charme und mehrstimmigem Doo-Wop-Gesang. Auch hier fügt sich Blachs Gesangsarrangement entspannt in das Gesamtbild ein.
„Blueprints“ setzt auf eine poppige Note, beschränkt sich auf wenige Instrumente und rückt Blachs Stimme erneut ins Zentrum. „Simplify“ reduziert die Instrumentierung weiter, bis „Bed Man Walking“ das Album mit Akustikgitarre, Piano und Naturgeräuschen als fragile, beinahe schwebende Ballade ausklingen lässt.
Dabei bleibt die Dynamik über die gesamte Albumstrecke weitgehend begrenzt. Die Stücke bewegen sich in einem ähnlichen Tempo und erzeugen eine durchgehend entspannte Stimmung. Das Augenmerk liegt klar auf Melodieführung, Harmonien und einer sorgfältig dosierten Atmosphäre – weniger auf dramatischen Wendungen.
Und so verlangt „Less Louder“ Aufmerksamkeit, ohne zur Eile zu drängen. BEANS beweisen, dass ihre Musik auch ohne psychedelische Ausbrüche funktioniert.
FAZIT: BEANS haben mit „Less Louder“ den richtigen Gang für die ruhigen Momente gefunden, treten allerdings gelegentlich etwas zu lange auf die Bremse. Wo Melodien und Arrangements eigene Akzente setzen, geht das Konzept auf. Andernorts bleibt vor allem eines: weniger laut.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Resister
- My Room
- Remember
- Calm
- Dweller
- Smile
- Blueprints
- Corny Love
- Simplify
- Bed Man Walking
- Bass - Vincent Clementson
- Gesang - Matt Blach
- Gitarre - Matt Blach, Jack Kong
- Keys - Mitch Rice
- Schlagzeug - Matt Blach, Lachie McKiernan
- Less Louder (2026) - 10/15 Punkten
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