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Bewitcher: Cursed Be Thy Kingdom (Review)
Artist: | Bewitcher |
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Album: | Cursed Be Thy Kingdom |
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Medium: | CD/LP/Download | |
Stil: | Black Heavy Metal |
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Label: | Century Media / Sony | |
Spieldauer: | 36:32 | |
Erschienen: | 16.04.2021 | |
Website: | [Link] |
Mit "Cursed Be Thy Kingdom" haben BEWITCHER ungeachtet der Wahrnehmung der Allgemeinheit einen Meilenstein für sich selbst und sonst niemanden gesetzt: Das dritte Album der Amerikaner löst schlichtweg sämtliche Versprechen ein, die praktisch alle Black-Heavy-Metal-Rumpel-Kapellen dort draußen ob bewusst oder nicht in den letzten zehn, 15 Jahren abgegeben haben.
Richtig, die Platte malt in der Tat mit der gesamten Palette von Stilmitteln, derer sich klassische Edelstahl-Mucke seit spätestens der NWoBHM bedient, auf eine fleckig schwarze Leinwand (hämmernde Beats, eine krächzende und allenfalls subtil melodische Stimme) und bietet währenddessen von der ersten bis zur letzten Sekunden nichts als kompositorische Volltreffern.
Die Akkordfolgen (´Satanic Magick Attack´) muten so vertraut an, wie sie auchdank einer bombigen Produktion von Armand John Anthony (Night Demon) in Erinnerung an die Frühwerke von Judas Priest und Iron Maiden, aber auch Demon oder Angel Witch klingen.
Die Hooks sind gewaltig, ob man nun kurze Eruptionen wie ´Cursed Be Thy Kingdom´ oder das verhältnismäßig weit ausholende #Valley of the Ravens´ als Belege heranzieht. Als ultimater Hit der Platte stellt sich allerdings das Exciter- oder - um weiterhin im Vereinigten Königreich zu bleiben - Jaguar-verdächtige ´Metal Burner´ heraus.
Schönheitsfehler? Allerhöchstens die nicht sonderlich flexible Stimme von Gitarrist M. von BEWITCHER, aber seine Leads (´The Widow's Blade´! ´Mystifier´!) kompensieren diesen Lapsus im vollen Umfang.
FAZIT: das letzte Wort in Sachen Black Thrash respektive Trve Metal mit "schwarzer" Note ist mit "Cursed Be Thy Kingdom" gesprochen. Sollte die Binsenweisheit vom berüchtigten dritten Studioalbum auch 2021 greifen, erlebt die Band in den kommenden Wochen so was von den Durchbruch …
Falls ihr nur eine Platte aus dieser Ecke braucht, dann diese!
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Ashe
- Death Returns…
- Satanic Magick Attack
- Electric Phantoms
- Mystifier (White Night City)
- Cursed Be Thy Kingdom
- Valley of the Ravens
- Metal Burner
- The Widow's Blade
- Sign of the Wolf
- Bass - A. Magus
- Gesang - M. von Bewitcher
- Gitarre - M. von Bewitcher, A. Magus
- Schlagzeug - A. Hunter
- Cursed Be Thy Kingdom (2021) - 13/15 Punkten
- Deep Cuts & Shallow Graves (2023)
- Spell Shock (2024) - 12/15 Punkten
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