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Transatlantic: Live at Morsefest 2022: The Absolute Whirlwind (Review)

Artist:

Transatlantic

Transatlantic: Live at Morsefest 2022: The Absolute Whirlwind
Album:

Live at Morsefest 2022: The Absolute Whirlwind

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Rock

Label: Inside Out / Sony
Spieldauer: 264:32
Erschienen: 26.04.2024
Website: [Link]

Sicher, man kann angesichts der Tatsache, dass TRANSATLANTIC erst im vergangenen Jahr den umfangreichen Konzertmitschnitt "The Final Flight: Live At L'Olympia" veröffentlichten, die Augen verdrehen, nun da ein weiteres Livealbum erscheint. Andererseits markieren die beiden für "Live at Morsefest 2022: The Absolute Whirlwind" aufgenommenen Shows einen besonderen Anlass mit nicht alltäglichen Setlists - und die Performance der Prog-Rock-Supergroup ist abermals nichts weniger als spektakulär, zumal jeder weiß, der sie mehrmals auf der Bühne gesehen hat, dass sie ihre Lieder an keinem Abend genauso performt wie am vorigen oder nächsten.

Der Konzertfilm (kurz abgefrühstückt: unaufgeregt gefilmt, aber der Dramatik der waghalsigen Musik gerecht werdend) entstand beim neunten von Sänger/Gitarrist/Keyboarder Neal Morse in Nashville/Tennessee ausgerichteten Morsefest im April 2022 und umfasst zwei Sets, die jeweils den Alben "The Whirlwind" (2009) und "The Absolute Universe - The Ultimate Edition" (2021) gewidmet sind. Überschneidungen mit dem 2023er Livealbum gibt es also allenfalls in der zweiten Hälfte, und selbst hier offenbaren sich im direkten Vergleich Unterschiede, auf die im Detail einzugehen hier den Rahmen sprengen würde.

Darüber hinaus ist die Atmosphäre nicht mit jener in Paris zu vergleichen, und es kommt zu einzigartigen Ereignissen wie der erstmaligen Aufführung des Procol-Harum-Covers 'In Held ('Twas) In I' - weitere Tracks des TRANSATLANTIC-Debüts "SMPTe" (2000) wurden zu einem erwartbar eindrucksvollen Medley verquirlt - sowie dem Einsatz eines Chors und einer Streichergruppe. Der Sound ist deutlich satter als jener von "The Final Flight", und die Debüt-Ballade 'We All Need Some Light' hat die Band für meinen Geschmack auf keinem ihrer Livealben so ergreifend dargeboten. Die zwei 2014er "Kaleidoscope"-Höhepunkte 'Into the Blue' und 'Shine' runden die wahrlich über-epische Darbietung ab.

FAZIT: TRANSATLANTIC ergehen sich weiterhin in Superlativen. Davon abgesehen, dass man sich schon nach dem letzten Studioalbum fragte, wie man das alles noch überbieten könne, setzt das 5CD/2Blu-Ray-Set "The Absolute Whirlwind" Maßstäbe in puncto Livealben und zeigt im Übrigen eine Band aus Freunden, die mit der Zeit immer nur noch besser wird. Wer selbst mit Variationen von bekanntem Material unterhält, berührt und auf die Folter spannt, kann seine Veröffentlichungspolitik gar nicht infrage stellen lassen. Mehr Weltklasse-Prog-Rock geht nicht!

Andreas Schiffmann (Info) (Review 945x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • CD1:
  • 1. Into The Blue 24:28
  • 2. In Held ('Twas) In I 16:46
  • 3. Shine 07:53
  • 4. We All Need Some Light 08:53
  • CD2:
  • 1. Overture/Whirlwind 09:24
  • 2. The Wind Blew Them All Away 06:00
  • 3. On The Prowl 07:16
  • 4. A Man Can Feel 06:18
  • 5. Out Of The Night 04:32
  • 6. Rose Colored Glasses 07:57
  • 7. Evermore 04:16
  • 8. Set Us Free 04:48
  • 9. Lay Down Your Life 05:00
  • 10. Pieces of Heaven 02:09
  • 11. Is It Really Happening? 09:12
  • 12. Dancing With Eternal Glory/Whirlwind (Reprise) 12:45
  • CD3:
  • 1. Overture 09:10
  • 2. Reaching For The Sky 05:37
  • 3. Higher Than The Morning 05:10
  • 4. The Darkness In The Light 05:15
  • 5. Take Now My Soul 03:49
  • 6. Bully 02:09
  • 7. Rainbow Sky 03:52
  • 8. Looking For The Light 03:52
  • 9. The World We Used To Know 09:20
  • CD4:
  • 1. The Sun Comes Up Today 05:24
  • 2. Love Made A Way (Prelude) 02:27
  • 3. Owl Howl 06:52
  • 4. Solitude 05:45
  • 5. Belong 03:13
  • 6. Lonesome Rebel 02:34
  • 7. Can You Feel It 03:10
  • 8. Looking For The Light (Reprise) 05:06
  • 9. The Greatest Story Never Ends 03:43
  • 10. Love Made A Way 07:31
  • CD5:
  • 1. Bridge Across Forever 06:44
  • 2. The Final Medley 26:32

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Thomas
gepostet am: 22.05.2024

User-Wertung:
15 Punkte

Zustimmung: "Mehr Weltklasse-Prog-Rock geht nicht!"
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