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Struck A Nerve: Struck A Nerve (Review)
| Artist: | Struck A Nerve |
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| Album: | Struck A Nerve |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Thrash Metal |
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| Label: | Listenable Records | |
| Spieldauer: | 32:26 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
STRUCK A NERVE servieren auf ihrem gleichnamigen Debütalbum einen Hardcore-affinen Thrash-Metal-Cocktail, der einen gehörig aus den Latschen haut. Mit einer ähnlichen Energie wie EXODUS prügeln sich die Engländer durch einen brodelnd-aggressiven Sound, der immer wieder von knackigen Grooves angeschoben wird.
Kleine Kniffe, wie das melodische Gitarrenintermezzo im Titeltrack, oder das mit angezogener Handbremse groovende „Inside The Torture Fortress“ sorgen für Abwechslung im vor Aggression strotzenden Sound und auch in Sachen Gitarrensoli finden die Musiker die passende Balance, um die jeweiligen Songs aufzuwerten, ohne in Ego-Streichelei zu verfallen.
Der lebendige Sound lässt in verspielten Haudrauf-Nummern wie „Raining Death“ derweil genug Raum, in dem sich die Musiker nach Herzenslust austoben können, ohne die engmaschig gewebten Strukturen der Stücke zu zerpflücken.
Bands wie ENFORCED kommen einem auf der Suche nach möglicher Soundverwandtschaft in den Sinn, wenngleich der Frontmann hier weniger Hardcore-affin brüllt als aggressiv-melodisch zu schreien.
Mit „Last Eyes See All“ und dem famosen Abschluss „Leviathan Wings“ hauen STRUCK A NERVE außerdem zwei hochklassige Nackenzwirbler, die auch eine dunkle Atmosphäre nicht scheuen (die Gitarren im finalen Track), unters Thrash-Metal-Volk, wobei sich diese Feststellung problemlos auf das komplette Album übertragen lässt.
FAZIT: STRUCK A NERVE vertonen mit ihrem gleichnamigen Debüt den Hunger einer jungen Szene-Band, die sich in den Kopf gesetzt hat, ihre Vorbilder einzuholen, ohne ebenjene zu kopieren. Zu bombigen Grooves gibt’s Rasiermesser-Riffs und die Energie der Musik ist konsequent am Siedepunkt angesiedelt. So innovationsarm das scheinen mag, so intensiv thrashen sich die Herren hier ins Herz des geneigten Fans. Starkes Debüt!
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Nocturnal Terror
- Struck A Nerve
- Parade Of Violence
- Inside The Torture Fortress
- Raining Death
- Moon Sniper
- Last Eyes See All
- The Knife Scrapes The Bone
- Leviathan Wings
- Struck A Nerve (2025) - 13/15 Punkten
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